Go South
Am frühen Morgen wird der Anker aufgeholt und wir erwarten einen heiteren Tag auf See. Leider ist kaum Wind angesagt, so dass wir die 60sm bis Porto, genauer bis zum Vorort Leixões wohl mit Motorunterstützung bewältigen müssen. In den folgenden Tagen wird Regen und Gegenwind erwartet, was auch keine gute Perspektive ist, so fügen wir uns in unseren Wetterbericht und reisen.
Tatsächlich bekommen wir kurz vor der portugiesischen Grenze knappe 14 kts halben Wind und John B. läuft mit 7,5 kts. Leider ist das Windspiel nach einer dreiviertel Stunde schon vorbei und der Motor schiebt allein.
Ein wenig treibt uns die Angst vor den Orcas um und wir halten konzentriert Ausschau, ob wir nicht doch eine schwarze Finne entdecken. Bemerkenswert bleibt für uns aber nur, dass ganz wenige Segler unterwegs sind. Alle fahren dicht am Ufer, um im Bereich flachen Wassers den Orcas zu entkommen. Ob wir den Orcas tatsächlich ausgewichen sind oder in Wirklichkeit gar keine da waren bleibt für uns ungeklärt als wir 15min vor Toresschluß die Marina und einen sicheren Liegeplatz erreichen.