Weiter nach Westen
In Pasito Blanco gewöhnen wir uns wieder an die Bordroutine, melden uns bei Freunden und Familie, nehmen kleinere Wartungsarbeiten am Schiff vor und machen Pläne für die nächste Zeit.
Wir waren beim Besuch der kanarischen Inseln auf La Gomera stehen geblieben, als sich die Backbordmaschine mit Nachdruck gemeldet hat. Dorthin wollen wir jetzt schleunigst zurück, um einerseits noch verbliebene Sehenswürdigkeiten zu besuchen, andererseits einen guten Absprung zu den anderen westlichen Inseln, La Palma und El Hierro, zu finden. Also geht es jetzt mit Rücksicht auf noch nicht ganz sichergestellte Seefestigkeit und auf den sehr steten Nordwind und die Notwendigkeit, die neuen Motoren einzufahren, Richtung La Gomera.
Puerto de Mogán verspricht eine sichere Ankerbucht und eine einladende Innenstadt. Weil wir noch nicht wieder fit für eine Nachtfahrt sind, kommt uns die Küste von Mogán als als bequeme Etappe entgegen. Beim Einlaufen in die Bucht vor der Stadt erkennen wir einen sehr aktiven Wassertourismus mit Jet Skies, Paraseglern, Ausflugsbooten und Unterwasserbeobachtern. Wir danken freundlich und fahren eine Bucht zurück und finden da die angestrebte ruhige Ankerbucht, werfen den Anker und genießen das leichte Schaukeln. Hier bleiben wir für zwei Nächte und planen den Absprung Westen.
Morgen soll es weiter gehen nach Teneriffa, wieder einmal ein richtiger Schlag.