Die Bordroutine hat uns erreicht. Die eigentlichen Aufgaben bei der Schiffsführung (wegen der Einsamkeit auf dem Ozean nicht sehr anspruchsvoll) gehen uns rund um die Uhr leicht von der Hand, allerdings legt sich über alles eine lähmende Müdigkeit, weil der Wachwechsel in der Nacht kein Durchschlafen erlaubt. Tatsächlich gibt es von uns an diesem Tag kein einziges Foto.
So haben wir nur die Bilder, die Nils im Internet von unserer Passage gefunden hat. Wir sind nahe genug an der marrokanischen Küste, dass unsere AIS-Signale von den Küstenstationen aufgefangen und ins Internet gestellt werden können. Man erkennt den Reisefortschritt und sogar unsere Kurswechsel, als wir zur Nacht das Großsegel bergen.
Eine große Freude und Erholung für Leib und Seele ist es, dass Maria für uns kocht.